Hospiz von A – Z
A
Anamnese
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Aromapflege
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Auffangen
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Ängste nehmen
Es ist ein hoher Anspruch, anderen Ängste nehmen zu wollen/ zu können
Das wissen wir, und es kann nicht immer in vollem Umfang gelingen.
Dafür ist das Leben zu vielschichtig.
Was wir aber können, ist: Informieren über Möglichkeiten, die es gibt, um auch gegen Lebensende noch eine
großtmögliche Lebensqualität zu erhalten.
Keine Angst: Sie müssen nicht unter Schmerzen, großer Luftnot oder in Panik ihre letzte Lebenszeit verbringen!
Gut, dass es dafür die palliative Medizin und Pflege gibt!
Gut, dass auch wir, der Ambulante Hospizdienst, wenn gewünscht da sind, und die Menschen in dieser Situation
nicht alleine lassen!
Es gibt Sorgen und Ängste, die darüber hinaus gehen:
Was wird aus meinen Angehörigen? Werden sie zurecht kommen?
Finanzielle Sorgen und Unsicherheit. Dinge, die man gerne noch erledigt hätte, und wo einem jetzt die Zeit davon läuft...
Wir hören zu, sind für Sie da: Geteiltes Leid ist halbes Leid!
Bei uns sind Ihre Sorgen gut aufgehoben. Wir unterliegen der Schweigepflicht.
B
Befähigungskurs
Für qualifiziertes Ehrenamt in der Hospizbegleitung ist ein Befähigungskurs notwendig.
Es gehört zum Qualitätsstandard in der Ambulanten Hospizarbeit, so wie es auch von den Krankenkassen, die unsere Arbeit bezuschussen, verlangt wird.
Ein Befähigungskurs umfasst 100 Unterrichtseinheiten, das entspricht 80 Zeitstunden. Er erstreckt sich in der Regel über ca. 8 Monate. Darin enthalten ist auch ein Kurs-Wochenende, das wir miteinander in Haus Marienberge, Elkhausen, verbringen.
Zum Befähigungskurs gehört außerdem ein Praktikum von 20 Stunden, das in einem stationären Hospiz, einer Palliativstation,
einem Pflegeheim, einem Pflegedienst oder einer Tagespflege geleistet werden kann.
Wir unterstützen gerne bei der Suche nach einem Praktikumsplatz.
Ein Hospizkurs hat in der Regel zwischen 8 und 15 Teilnehmer/innen. Es sind keinerlei pflegerisch-medizinische Vorkenntnisse notwendig! Allein das Interesse am Thema sollte man mitbringen.
Mit Abschluss des Kurses besteht die Möglichkeit, sich ehrenamtlich im Ambulanten Hospizdienst mit einzubringen.
Man kann den Kurs aber auch nur für sich persönlich und die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema besuchen.
Derzeit nehmen wir 200 Euro Eigenbeitrag zum Kurs. Darin ist das Wochenende in Haus Marienberge enthalten.
Themen im Befähigungskurs sind z.B. " Krankheitsbilder im Alter; Palliativ Care; Kommunikation; Trauer;
Ethik am Lebensende, persönliche Erfahrungen mit dem Thema Tod und Trauer; das Palliative Netzwerk in der Region, Bestattungswesen, Spiritualität.....
Es gibt keinerlei Prüfung oder Ähnliches.
Das Zertifikat erhält man, wenn mindestens 90 % der Kursstunden besucht wurden und das Praktikum absolviert wurde.
Begleitung
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Beratung
Wir beraten Schwerkranke und ihre Angehörigen in allen Fragen rund um ihre Erkrankung und palliative Versorgung:
Wir vermitteln wir auch an weitere Hilfen, wenn sie noch nicht bekannt bzw. tätig sind, wie z.B.
Pflegestützpunkt
SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliative Versorgung) oder Palliativnetz SIWOL (Siegen, Wittgenstein, Olpe)
Pflegedienste oder hauswirtschaftliche Unterstützung
Stationäres Hospiz
(Haus) ärztliche Versorgung
Spezielle Beratungsstellen (z.B. zum Erstellen einer Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung)
C
Chancen für Betroffene und Angehörige
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Chemotherapie
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D
Da sein
Da sein ist nicht aufdringlich
Da sein ist ein Angebot.
Dann, wenn es für Sie richtig ist
Dafür muss es Ihnen nicht gut gehen. Sie müssen uns nicht "empfangen" und gute Gastgeber sein.
Nein, so ist das nicht bei uns. Und das erwarten wir auch nicht
Wir kommen auch, wenn es Ihnen nicht gut geht. Gerade dafür sind wir da.
Sie müssen auch keine "Konversation führen", wenn Sie nicht können oder nicht möchten.
Sie dürfen aber: Und dann bestimmen Sie das Thema!
Aber Schweigen und einfach Da sein ist auch okay.
Diagnose
Eine Diagnose kommt immer zum falschen Zeitpunkt.
Nein, so etwas will man nicht. So etwas braucht kein Mensch......
Manchmal beginnt es , nach einer bildgebenden Untersuchung, mit einer vagen, aber doch im Raum stehenden Vermutung,
wie z.B. der Aussage eines Arztes oder einer Ärztin: "Wir sehen da eine Raumforderung....."
Das bedeutet, im Körper ist etwas , was da nicht hin gehört und was sich ausbreitet.
Unsicherheit und Ängste sind da, aber doch auch die Hoffnung: "Vielleicht ist es ja nicht so schlimm!"
Dann kommt, etwas später, das Ergebnis.
Und wenn dieses Ergebnis negativ ist, wenn z.B. eine Krebserkrankung vorliegt, dann wird eine Diagnose gestellt.
Gleichzeitig wird man informiert über Chancen der Heilung und vorgeschlagene Therapiemöglichkeiten.
Sollte die Erkrankung schon sehr weit fortgeschritten sein, spricht man manchmal von einer "infausten Prognose".
Da ist Heilung nicht mehr in Sicht, eigentlich nur noch Linderung und Palliativmedizin.
Manchmal werden aber auch hier noch Therapien wie Chemotherapie, Bestrahlung oder Immuntherapie angeboten,
in der Hoffnung, dass den Patienten dadurch ggf. "Zeit geschenkt wird".
Das ist dann eine schwierige Entscheidung.
Und manchmal haben die Betroffenen und deren Angehörige auch unterschiedliche Vorstellungen, über das Ja oder Nein zur Therapie.
Da würde vielleicht ein Mensch gut tun, mit dem man einfach mal darüber sprechen kann.
Wir zum Beispiel....
E
Ehrenamt
Ehrenamt in der Ambulanten Hospizarbeit kann sehr vielfältig sein.
Der Schwerpunkt liegt aber in der Begleitung schwerstkranker Menschen, bzw. solcher, die sich dem Ende
ihres Lebens nähern, manchmal auch einfach aufgrund des hohen Alters.
Hier bietet man Besuche und Unterstützung an. Die ersten Kontakte hinein in die Begleitung werden in der Regel
von den hauptamtlichen Koordinator/innen vorbereitet bzw. begleitet.
Tätigkeiten können z.B. sein:
Gespräche führen, wenn gewünscht. Nicht nur über Krankheit, Sterben und Tod. Das kann der Fall sein, muss aber nicht.
Wir lassen uns auf das ein, was die Betroffenen möchten: Ob sie sprechen möchten, was das Thema sein soll
und was nicht. Wir hören selbst viel mehr zu, als dass wir selbst reden.
Auch Stille und Nicht-Reden auszuhalten, ist eine wichtige Eigenschaft in der Hospizbegleitung.
Was ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen auch unbedingt mitbringen sollten, ist Verschwiegenheit:
Nichts von dem, was man im Rahmen der Begleitung erfährt, darf nach außen dringen!
Eine Unterschrift, dies einzuhalten (plus Datenschutz allgemein!) , wird zu Beginn der ehrenamtlichen Tätigkeit geleistet.
Weitere Aufgaben im Ehrenamt können z.B. sein:
- Kleine Wünsche erfüllen, soweit es im Bereich des Möglichen liegt
- Kleine Hilfen, Besorgungen oder Handreichungen anbieten.
- Die Angehörigen bzw. das Pflegepersonal entlasten, indem man stundenweise am Krankenbett bleibt.
- Bei einer längeren "Sitzwache", wo Patienten schlafen, kann man sich Buch, Laptop, Strickzeug etc... durchaus mitbringen.
- Ansprechperson für die Sorgen und Nöte überlasteter Angehöriger sein
Ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen stehen in engem Austausch mit den hauptamtlichen Koordinatorinnen und können diese fast jederzeit kontaktieren. Außerdem gibt es monatliche Gruppen- bzw. Supervisionstreffen.
Die Zeit, die man persönlich ins Ehrenamt investiert und die man auch leisten kann, variiert stark, und das ist in Ordnung so.
Einsamkeit
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Empathie
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F
Familie (Einbezug, Unterstützung)
Heute leben viele erwachsene Kinder von älteren Menschen recht weit entfernt.
Dennoch wird sich oft im Maße des Möglichen gekümmert: Es werden Aufgaben wie etwa der Kontakt zur Krankenkasse etc.. übernommen,
und Angehörige bemühen sich, so oft und so lange wie möglich vor Ort sein zu können.
Sind Kinder oder Angehörige vor Ort oder auch mit im haus, ist die Belastung oft auch groß, auf eine etwas andere Artz und Weise.
Wir vom Ambulanten Hospizdienst unterstützen und können, wenn gewünscht, ein kleiner Teil des umsorgenden Netzwerkes sein:
Wir sind Ansprechperson auch für pflegende und umsorgende Angehörige.
Wir bemühen uns, die ganze Familie und deren Bedürfnisse "im Blick zu haben".
Finale Phase
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G
ganzheitlich
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Gerontologie
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Gespräche
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H
Hilfsangebote
Hilfsangebote für Schwerstkranke und ihre Angehörigen in der Region:
Mobile Pflegedienste Einige bieten auch Palliativpflege am Ende des Lebens an.
Hauswirtschaftliche Versorgung über spezielle Pflege- und Betreuungsdienste
Psychoonkologische Beratung in speziellen Zentren (oft an Kliniken angeschlossen)
Ambulante Hospizbegleitung, z.B. durch uns (im Oberkreis Altenkirchen: VG'Betzdorf/Gebhardshain, VG Kirchen, VG Herdorf/ Daaden)
Pflege und medizinische Versorgung auf einer Palliativstation: Hier werden Patienten medikamentös ggf. neu eingestellt
und es wird sich bemüht, das Leiden zu lindern und großtmögliche Lebensqualität herzustellen
Nachbarschaftliche Hilfe/ Sorgende Gemeinschaften:
Oft liegt in der Nachbarschaft und/ oder im Freundes- und Bekanntenkreis ein größeres Potenzial verborgen,
als viele Menschen meinen. Gerade dann, wenn eine persönliche Ausnahmesituation ensteht.
Trauen Sie sich, um Hilfe zu bitten!
Nehmen Sie angebotene Unterstützung an, wie z.B.
Hol- und Bringdienste, Essen kochen, sich um andere Angehörige kümmern.......
Hoffnung
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Häusliche Pflege
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I
Immuntherapie
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Informationen
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J
Jederzeit ein offenes Ohr!
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Jugendhospiz
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K
Kinder
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Kommunikation
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Koordination
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Krebs
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L
Lachen
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Leben bis zuletzt
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Lebensqualität
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M
Mitmenschlichkeit
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Mut zusprechen
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N
Netzwerk
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O
Offenheit
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P
Palliative Begleitung
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Q
Qualifizierte Begleitung
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Quälerei
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R
Resilienz
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Ressourcen erhalten
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S
Sicherheit geben
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soziales Engagement
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Studie
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T
Tagespflege/ -hospiz
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Trauerbegleitung
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U
Unsicherheit
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Unterstützung
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V
Verlässlich
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Vermitteln
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Verstehen
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Verzweiflung
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W
Wegbegleiter
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Wertvoll
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Wissen
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Würde
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X
x mal……
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Y
Yin und Yang
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Z
Zeit schenken
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