Palliativ Care Wegweiser für den Kreis Altenkirchen neu überarbeitet

„Palliativ Care Wegweiser“ überarbeitet

 

Kreis Altenkirchen. „Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben.“ 

Dieses zentrale Zitat der Hospizbewegung zielt in erster Linie auf jene, die ihren letzten 

beschwerlichen Weg angetreten haben. 

Doch der Kern dieser Botschaft trifft gleichermaßen auf alle die zu, die diesen letzten Weg 

begleiten –  Angehörige, Freunde, Bekannte. 

Neben der Trauer über den nahenden Verlust eines geliebten Menschen kommen oftmals 

Gefühle der  Ohnmacht und Unsicherheit hinzu.  

Doch an vielen Stellen im Kreis Altenkirchen (und darüber hinaus)  gibt es Stellen, 

wo Betroffene, ob unmittelbar oder mittelbar,  professionelle Hilfe finden und auf diesem 

Weg –  oftmals im wahrsten Sinne des Wortes – an die Hand genommen werden.

 

Einen Überblick über sämtliche Ansprechpartner im Palliativ- und Hospizbereich bietet 

seit Längerem  der „Palliativ Care Wegweiser“ der Kreisverwaltung. 

Die Broschüre ist nach einigen Jahren nun noch einmal  grundlegend überarbeitet worden, 

befindet sich der  medizinische Bereich doch in einem permanenten Wandel. 

Dazu muss man nicht allein auf die Umbrüche in der  Krankenhauslandschaft schauen. 

Denn gerade mit Blick  auf die Versorgung Todkranker ist auch zu berücksichtigen, 

dass  mit dem Ökumenischen Hospiz Betzdorf-Bruche  die erste Einrichtung 

ihrer Art im Kreis eröffnet werden konnte. 

 

Der „Palliativ Care Wegweiser“ wurde maßgeblich von Karin Zimmermann redaktionell 

zusammengestellt, unterstützt wurde sie dabei von Anja Weber (Kreisverwaltung). 

Gemeinsam mit Abteilungsleiterin Michaela Heuser  stellten beide jetzt die Broschüre  

Landrat Dr. Peter Enders vor. 

In seinem Vorwort bedankt sich dieser bei allen Menschen, die sich in der Region in der 

Palliativversorgung  engagieren: Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Ehrenamtliche, 

Seelsorgerinnen und Seelsorger. 

„Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag, damit Menschen in ihrer letzten Lebensphase 

nicht allein sind“,  schreibt Enders, der selbst Palliativmediziner ist.

 

Der Wegweiser wird zeitnah online auf der Homepage der Kreisverwaltung Altenkirchen 

zu finden sein,  in gedruckter Form ist er  unter anderem über die Pflegestützpunkte 

und die Gemeindeschwestern erhältlich. 

 

 

BZ: Karin Zimmermann (vorne l.) stellte jetzt zusammen mit Anja Weber (hinten l.), 

Michaela Heuser und Landrat Dr. Peter Enders den überarbeiteten 

„Palliativ Care Wegweiser“ vor.

 

Foto: Kreisverwaltung / Thorsten Stahl

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Veröffentlichung

Do, 18. Dezember 2025

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